• Beschreibung

Heimische Wildpflanze mit hohem Nutzen für Insekten

Der Wiesen-Bärenklau sollte nicht mit dem gefürchteten Riesen-Bärenklau verwechselt werden. Die beiden Arten sind zwar verwandt, der Riesen-Bärenklau gilt jedoch als unerwünschter Neophyt. Die Pflanze bildet ca. 20 cm breite Dolden mit unzähligen weißen Schleifenblüten, ähnlich der wilden Möhre. Die Pflanze ist ein Magnet für Feuerkäfer und bietet dem bunten Bockkäfer, Schmetterlingen, Fliegen und der Bärenklau-Sandbiene, sowie den Raupen einiger Schmetterlings- und Falterarten eine Nahrungsquelle. Die Art wächst gern auf feuchten Wiesen an Stellen mit nährstoffreichem Boden. Besonders schön ist die Art am späten Abend, wenn sie von den letzten Strahlen der Sonne beleuchtet wird, denn im Gegenlicht erhält sie eine silberne Aura, die durch ihre unzähligen Borsten am Stiel und an den Blättern hervorgerufen wird. Höhe: 150 cm. Aussaat: März-Mai im Haus oder Mai-Juni und September direkt ins Freiland. Tüteninhalt: mindestens 50 Samen