Ginkgo (Ginkgo biloba)

GIN
  • Beschreibung

Urzeitbaum mit einmalig schöner Herbstfärbung

Baum mit Anfangs säulenförmigen, später ausladenden Wuchs und sommergrünen, im Herbst gold-gelben Blättern. Fossilien belegen, dass sich der Ginkgo seit 250 Millionen Jahren kaum verändert hat. Er ist weder Nadel- noch Laubbaum. Die Blätter besitzen schwache Rillen -sie erinnern daran, dass die "Blätter" vor jahrmillionen einmal Nadeln waren, die im Laufe der Evolution zusammengewachsen sind. Das älteste Exemplar steht in China und ist ca 1.300 Jahre alt. Es gibt weibliche und männliche Ginkgos. Die weiblichen Bäume tragen die gelben, kirschähnlichen Früchte. Allerdings ist das Fruchtfleisch nicht essbar -es ist giftig und riecht stark nach Buttersäure. Bis ein Ginkgo-Sämling einmal Früchte trägt, dauert es jedoch Jahrzehnte, wenn es denn ein weiblicher Baum ist. Der Samenkern ähnelt einer Pistazie und wird in asiatischen Ländern als Delikatesse gegessen. Der Ginkgo ist ein sehr robuster Baum, den selbst Abgase in Großstädten nicht Schaden. Daher wird er auch in vielen Städten wie New York als Straßen- und Alleebaum gepflanzt. Wenn der erste starke Frost eintritt, lässt der Ginkgo sein goldgelbes Herbstlaub sogar erst im Dezember herabfallen. Seine Herbstfärbung ist zuverlässig und einmalig schön. Ginkgos nehmen haben einen lockeren Wuchs und lassen daher mehr Licht durch als andere Bäume. Darum beschatten sie den Garten nicht so sehr. Aussaat: ganzjährig in Töpfe. Auch als Bonsai geeignet. Tüteninhalt: 5 Samen.